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7 Tipps gegen Milben im Haus

Tipp 1: Warme & feuchte Stellen vermeidenMilben beseitigen

Milben im Haus sind in der Tat ein echtes Ärgernis. Denn sie können eine echte gesundheitliche Gefahr darstellen. Allerdings sind es nicht die kleinen Schädlinge selbst, die tränende Augen, Hautirritationen, Hustenreiz oder Unwohlsein hervorrufen können. Sondern es ist vielmehr ihr Kot.

Wissenswert ist es da, die bevorzugten Lebensgewohnheiten von Milben zu kennen. Wenn man bedenkt, dass sie sich gerade in warmen und feuchten Regionen eines Hauses besonders wohlfühlen, so ist dies durchaus eine vielversprechende Basis, auf der man mit Blick auf die Bekämpfung von Milben aufbauen kann. 

Grundsätzlich sollte es also vermieden werden, zu viele warme und zugleich feuchte Areale im Haus zu haben.
Auf diese Weise kann es effektiv gelingen, diesem Getier nachhaltig den Kampf anzusagen.

Tipp 2: Schlafzimmer hygienisch halten

Die von Milben am häufigsten bevorzugten Bereiche sind die Schlafräume eines Hauses. Wenn man bedenkt, dass der Mensch einen Großteil seines Lebens im Bett verbringt, so gibt dies also durchaus zu denken. Auch ist zu berücksichtigen, dass jeder Mensch in der Nacht im Durchschnitt etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit abgibt. Sowohl durch Schweiß und andere Körperflüssigkeiten, als auch durch die Atemluft.

In Verbindung mit der Körperwärme schafft der Mensch im Zuge dessen also ein echtes Paradies für die Milbe. 

Fakt also ist, dass die Matratze in regelmäßigen Abständen gereinigt und das Bettzeug mindestens alle vier Wochen gewaschen werden muss.
Bei einer Waschtemperatur von 60 Grad Celsius werden Milben abgetötet. Aber auch, wenn die Bettwäsche in die Gefriertruhe gegeben wird, können die Plagegeister nicht überleben.

Tipp 3: Milben ‚abkühlen‘

Mit einer speziell konzipierten Matratzenauflage kann die Verbreitung von Milben nachhaltig verhindert werden. In immer mehr gut sortierten Online-Shops werden entsprechende Präparate zum Kauf angeboten. Schon für kleines Geld sind diese modernen Erzeugnisse offeriert. Wer die Matratze etwa drei bis vier Mal in der Woche aus dem Bett holt und neben das weit geöffnete Fenster aufstellt – und zwar mehrere Stunden lang – der wird sich mit der Zeit ebenfalls über eine sinkende Zahl an Milben freuen können.

Denn Zugluft bzw. eine kühle Umgebung mögen Milben so gar nicht. Mit einem Staubsauger-Test kann man übrigens binnen kürzester Zeit herausfinden, ob bzw. wie viele Milben sich auf der Matratze befinden. Einfach ein schwarzes, Luft durchlässiges Tuch vor die Düse des Saugers befestigen und auf volle Saugkraft stellen. Nach etwa zwei Minuten sind bei einem möglichen Milbenbefall viele kleine weiße Partikelchen auf dem schwarzen Tuch zu erkennen. Handlungsbedarf ist also noch stets gefragt.

Tipp 4: Milbencheck bei Haustieren

Hunde übertragen MilbenHaustiere sind – das darf man mit Fug und Recht behaupten – ein echter Magnet für Milben und anderes Spinnengetier. Deshalb ist es unerlässlich, den Schlafplatz in regelmäßigen Abständen auf Herz und Nieren zu prüfen und sorgfältig zu reinigen. Das Desinfektionsmittel darf im Zuge dessen freilich gerne auch großzügig zum Einsatz kommen. Im Abstand von etwa drei bis sechs Wochen sollte der Hund auch mal vorsichtig gebadet werden.

Dass darüber hinaus eine tagtägliche Überprüfung des Fells auf mögliche Zecken oder anderes Getier erfolgen sollte, versteht sich. Auch schadet es nicht, den Schlafplatz sowie auch das Fell mit einem speziellen Anti-Milben-Spray einzusprühen und den unangenehmen Plagegeistern auf diese Weise das Leben schwer zu machen. Regelmäßiges Ausbürsten des Fells hilft außerdem, die Zahl der Milben, Flöhe und Co. zu reduzieren.

Tipp 5: Tägliche Staubbällchenjagd

Haben Sie gewusst, dass in einem kleinen Staubbällchen, wie man es unter Umständen mal unter dem Bett oder unter dem Sofa findet, sage und schreibe weit mehr als 15.000 Milben Platz finden? In der Tat eine unangenehme Vorstellung. 15.000 gute Gründe in jedem Fall, um sich von Anfang an für einen qualitativ hochwertigen Staubsauger zu entscheiden und mindestens ein Mal pro Tag auf „Staubjagd“ zu gehen.

Gründlichkeit nimmt in dieser Hinsicht einen sehr wesentlichen Stellenwert ein. Denn wo immer auch nur ein kleines Staubbällchen liegen bleibt, bildet sich binnen kürzester Zeit gut und gerne ein weiteres. Und auch die Zahl der Milben steigt im Zuge dessen nahezu stetig an. 

Gerade in Haushalten, in denen Menschen mit Allergien leben, ist akuter Handlungsbedarf gefragt.
Wie gut, dass es im Handel mittlerweile eine Vielzahl leistungsstarker Staubsauger gibt, die unter anderem auch für die Beseitigung von Milben hervorragend geeignet sind.

Tipp 6: Gardinen & Vorhänge reinigenMilben auf Vorhängen und Gardinen

Man glaubt es kaum, aber auch in Vorhängen, Gardinen sowie auf Tischdecken nisten sich gerne Milben ein. Eine wahrlich unappetitliche Vorstellung. Aber man kann durchaus etwas dagegen tun. So ist es zum einen unerlässlich, diese Textilien in regelmäßigen Abständen bei einer Temperatur von 60 Grad Celsius zu waschen. Dabei werden Milben abgetötet und auch ihr Kot bzw. ihre Ausscheidungen können im Zuge dessen entfernt werden.

Kommen Haustiere beim Vorbeigehen oder beim spielen mit diesen Textilien häufiger in Berührung, sollten die Abstände, in denen Gardinen, Vorhänge und so weiter gesäubert werden, natürlich ein wenig kürzer gesetzt sein. Grundsätzlich schadet es auch nicht, diese Textilien etwa ein Mal in der Woche mit einem Anti-Milben-Produkt einzusprühen und mit einem leistungsstarken Staubsauger abzusaugen. Selbstverständlich sollte die Sauggraft der textilenen Beschaffenheit der Stoffe angepasst werden.

Tipp 7: Desinfektionssprays verwenden

Im Bereich der Garderobe oder auch im Schuhschrank nisten sich nur allzu gerne Milben und andere Schädlinge ein. Natürlich ist es nachvollziehbar, dass sich dieses Getier gerne in der Outdoor-Bekleidung einnistet und sich dann nach und nach in der Wohnung verbreitet. Es lohnt sich demgemäß in jedem Fall, zu prüfen, ob die Garderobe oder der Schuhschrank üble Gerüche verströmen.

Diese sowie freilich auch Staub und Schmutz sind mit einem qualitativ hochwertigen Staubsauger möglichst täglich zu entfernen. Dabei schadet es im Übrigen auch nicht, hin und wieder ein Desinfektionsspray zum Einsatz kommen zu lassen. Auch der Einsatz eines Anti-Milben-Sprays wäre in diesem Zusammenhang unbedingt zu empfehlen.