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Zahlen, Daten, Fakten rund um den Staubsauger

Staubsauger ist nicht gleich Staubsauger. So haben sich seit der Erfindung des ersten Staub entfernenden Haushaltsgerätes im Jahre 1875 bis heute zahlreiche sehr vielversprechende Modelle entwickelt. Die Vorgängergeräte zeichneten sich in erster Linie dadurch aus, dass sie den Staub nicht, wie man es heute kennt, einsaugten. Sondern ihre Funktionalität basierte in erster Linie darauf, dass Staub- und Schmutzpartikel mittels Druckluft in ein speziell dafür angefertigtes Behältnis eingepustet werden. Sicherlich war dies – rückblickend betrachtet – nicht die wirklich effizienteste Methode. Allerdings war dies doch ein sehr vielversprechendes und durchaus als bahnbrechend zu bewertendes Model, das nur wenige Jahre später, nämlich rund 1899 die Entwicklung des eigentlichen Sauggerätes einläutete.

1908 wurde das Folgemodell entwickelt und sogleich von der Firma Hoover zum Patent angemeldet, welches über eine spezielle Motortechnik verfügte. Im Hoover StaubsaugerJahre 1912 wurde die Weiterentwicklung des Hoovers, der Lux 1, auch am deutschen Markt etabliert. Hier war es die heute unter der Bezeichnung AEG bekannte Marke, die mit dem ersten deutschen Staubsauger in Verbindung gebracht wurde.

In der Folge war es nicht weiter verwunderlich, dass sich im Laufe der Zeit bis heute immer neuere Modelle entwickelten, um dem Staub und Schmutz im ganzen Haus „den Kampf anzusagen“. So erfreute sich zunächst besagter Beutelstaubsauger einer nahezu stetig wachsenden Beliebtheit. Dann erblickte der so genannte beutellose Staubsauger buchstäblich das Licht der Welt. Diese funktionieren auf dem Prinzip des so genannten Fliehkraftabscheiders, der es ermöglichen soll, dass wichtige Öffnungen am Schlauch bzw. der Filter sich nicht mit Staub zusetzen. Auch ist es das Ziel beutelloser Sauger, dass kein Saugkraftverlust auftritt, wie man es mitunter von den „Klassikern“ mit Beutel her kennt.

Einfach- und Multizyklontechnologie – weitere Highlights in der Staubsaugerwelt

Erwähnenswert sind die Einfachzyklonstaubsauger, bei welchen ein Luftstrom generiert wird, wobei die Luft und hernach auch der Staub durch Fliehkraft an die Außenwände des Staubsaugers gedrückt und sodann in das Saugbehältnis geleitet werden. Dabei werden weder Schlauch, noch Filter et cetera verstopft. Und auch beim Entleeren des besagten Behältnisses tritt kein Staub auf, was ja die Ursache für mögliche Allergien wäre.

Im Gegensatz dazu werden feine und grobe Staubpartikel bei der Multizyklontechnologie voneinander separiert und einer zusätzlichen Reinigungsstufe zugeführt.
 Hierbei ist der Saugkraftverlust noch geringer, sodass man selbst noch nach Jahren von einem uneingeschränkten Leistungsvermögen des Staubsaugers profitieren kann.
Viele weitere Modellarten folgten, wobei dem Entwicklungsprozess selbst bis heute offensichtlich so gut wie keine Limits gesetzt sind.Der Dyson DC33c AllergyParquet hat eine Parkettdüse für empfindliche Hartböden.

Mittlerweile werden folgende Saugerarten unterschieden:

  • Der Bodenstaubsauger
  • Der Handstaubsauger bzw. der Rüsselstaubsauger
  • Der Stabsauger
  • Der Industriestaubsauger
  • Der Laubsauger
  • Der Staubsaugerroboter

So vielfältig die Modellvarianten mit Blick auf Staubsauger in der heutigen Zeit sind, so interessant ist es doch, dass sich auch ihr Leistungsportfolio nahezu stetig weiter entwickelt hat.

Seit jeher renommiert – Dyson und Co.

Zu den bekanntesten Staubsaugermarken zählen neben Hoover, AEG oder Vorwerk auch Kärcher, Miele, Dyson, Fakir, LG Electonics, Omega Electric, Samsung Electronic, Bosch, Siemens, CTC Clatronic Int., Festool, Hitachi und natürlich Bissell.

Wer glaubt, dass die Motorleistung bzw. die Wattzahl eines Staubsaugers Auskunft über das tatsächliche Leistungsvermögen gibt, irrt. Denn Fakt ist, dass dies lediglich Aufschluss über den Energieverbrauch gibt. 

Ein Staubsauger mit einer Wattzahl von 2.000 Watt hat ein Leistungsvermögen von 2,0 kW/h.
Moderne Staubsauger renommierter Marken, die in der Lage sind, eine Menge zu leisten, verfügen in der Regel über eine Saugleistung von etwa 300 bis 400 Watt.

Die Ansprüche der Verbraucher steigen stetig an

Interessanterweise ist die Saugleistung bei modernen Geräten allerdings variabel und kann individuell angepasst werden. So ist zum Beispiel zum Entfernen hartnäckiger Schmutz- und Staubpartikel ein höheres Leistungsvolumen erforderlich, als wenn es zum Beispiel darum geht, empfindliche Stoffe oder Textilien von Staub und Schmutz zu befreien. Gardinen, Vorhänge oder auch Tischdecken können freilich ebenfalls mit einem Staubsauger bearbeitet werden. Wäre hier jedoch die Saugkraft zu stark, so könnte sich dies durchaus nachteilig auf die qualitative Beschaffenheit der jeweiligen Textilien auswirken.

Preise, die überzeugen

Die Anschaffungskosten für einen Staubsauger sind ebenfalls gänzlich unterschiedlich. Wer sich einen Staubsauger mit einem durchschnittlichen Leistungsvermögen und einer hohen Lebensdauer für den Hausgebrauch wünscht, der muss aktuell etwa zwischen 150 und 300 Euro auf den Tisch legen. Soll das Gerät über zusätzliche Features verfügen oder eine besonders umfangreiche Zubehörliste aufweisen, so kann sich dies freilich zusätzlich auf den Kaufpreis niederschlagen.

Auch mit Blick auf die Langlebigkeit bzw. auf den dauerhaften Erfolg der Saugkraft muss man häufig ein bisschen tiefer in die Tasche greifen. Will man in diesem Zusammenhang möglichst keine Kompromisse eingehen, kann es – je nach Anbieter – durchaus vorkommen, dass der Staubsauger zwischen 500 und 900 Euro kostet.