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Allergiker-Staubsauger Test

kind-teppichMikroskopisch kleine Allergieauslöser kann ein gewöhnlicher Staubsauger nicht filtern. Deshalb greifen Allergiker gerne auf Geräte mit Filtersystemen zurück. Doch die Auswahl auf dem Markt ist groß und den Betroffenen fällt es schwer den richtigen Allergiker-Staubsauger zu finden. Welches Modell passt zu mir? Auf was muss ich achten? Wie funktioniert ein solches System überhaupt? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Staubsauger für Allergiker klären wir für Sie.

Bei Ihnen oder einem Familienmitglied ist eine Pollen- oder Hausstauballergie festgestellt worden oder gar eine Tierfellallergie und nun sitzen Sie stundenlang am PC auf der Suche nach einer Möglichkeit, die Belastung im Haushalt gering zu halten? Erleichterung können Luftreiniger schaffen, die die Schadstoffe in der Luft beseitigen oder Waschmaschinen, die abgestimmte Allergiker-Waschprogramme aufweisen.

Allergiker-Staubsauger Bestenliste 2017

Letzte Aktualisierung am: 23.7.2018

 Dyson Staubsauger beutellos DC33c Origin mit Saugkraft-Regulierungarnica Staubsauger mit Wasserfilter BORA 5000Kärcher Wasserfiltersauger 1.195-210.0 DS 5.800Bosch Bodenstaubsauger mit Beutel BSGL5ZOO2 Zoo\'o Pro AnimalThomas Staubsauger mit Wasserfilterung Anti Allergy 786521AEG Staubsauger mit Beutel UltraSilencer Öko USGREEN+Siemens Bodenstaubsauger mit Beutel VSZ7330 Z 7.0 familyPhilips Bodenstaubsauger mit Beutel FC8576/09 Performer ActiveSiemens Bodenstaubsauger mit Beutel VSQ4GP1264 Q 4.0VERSION Bodenstaubsauger beutellos 2017 STX 100 ZYKLON POWER

Dyson
Staubsauger beutellos DC33c Origin mit Saugkraft-Regulierung

arnica
Staubsauger mit Wasserfilter BORA 5000

Kärcher
Wasserfiltersauger 1.195-210.0 DS 5.800

Bosch
Bodenstaubsauger mit Beutel BSGL5ZOO2 Zoo\'o Pro Animal

Thomas
Staubsauger mit Wasserfilterung Anti Allergy 786521

AEG
Staubsauger mit Beutel UltraSilencer Öko USGREEN+

Siemens
Bodenstaubsauger mit Beutel VSZ7330 Z 7.0 family

Philips
Bodenstaubsauger mit Beutel FC8576/09 Performer Active

Siemens
Bodenstaubsauger mit Beutel VSQ4GP1264 Q 4.0

VERSION
Bodenstaubsauger beutellos 2017 STX 100 ZYKLON POWER

 Bewertung 1,1 1,2 1,3 1,5 1,6 1,7 1,8 2,0 2,1 2,3
FunktionStaubsauger ohne BeutelStaubsauger mit WasserfilterStaubsauger mit WasserfilterBodenstaubsauger mit BeutelStaubsauger mit WasserfilterStaubsauger mit BeutelStaubsauger mit BeutelStaubsauger mit BeutelBodenstaubsauger mit BeutelBodenstaubsauger mit Beutel
MarkeDysonArnicaKärcherBoschThomasAEGSiemensPhilipsSiemensVERSION
Farbegrau-gelbrot-schwarzgelb-schwarzrot-schwarztürkisgrün-schwarzorange-schwarzweiss-schwarzSchwarzweiß-rot
Abmessung26,1 x 49 x 34,7 cm60 x 40 x 34 cm34,5 x 28,9 x 53,5 cm24 x 30,7 x 46,5 cm48,6 x 31,8 x 34,7 cm40,2 x 30,8 x 26,6 cm32 x 48 x 27,5 cm30,4 x 44,7 x 23,4 cm47 x 30 x 26 cm30 x 30 x 30 cm
Gewicht7 Kgca. 8 Kg7 Kg7 Kg8 Kg6 Kg8 Kg5 Kg7 Kg2 Kg
EnergieeffizienzklasseAk.A.ACk.A.AAADA
Fassungsvermögen2 Liter1,2 Liter1,7 Liter4,5 Liter1,8 Liter3,5 Liter5 Liter4 Liter5 Liter4 Liter
Leistung750 Watt1200 Watt900 Watt1200 Watt1700 Watt700 Watt650 Watt650 Watt1200 Watt700 Watt
Beutellosjajajaneinjaneinneinneinneinja
Zubehör- umschaltbare Bodendüse
- Kombidüse
- Polsterdüse
- Fugendüse
- Hartbodendüse
- Handturbobürste
- Polster- und Gardinendüse
- Hepa-Filter
- Umschaltbare Bodendüse
- Fugendüse
- Polsterdüse
- waschbarer Zwischenfilter
- HEPA 12 Filter
- Umschaltbare Bodendüse
- Fugendüse
- Polsterdüse
- Bionic Filter
- Turn-around Parkettdüse
- Matratzenbürste
- Fugendüse
- AQUA+FILTER
- AeroPro Silent Bodendüse
- AeroPro Hartbodendüse
- AeroPro 3in1 Multifunktions-Düse
- Umschaltbare Rollendüse
- Hartbodendüse
- XXL Polsterdüse
- Fugendüse
- Umschaltbare Rollendüse
- Hartbodendüse
- Fugendüse
- Umschaltbare Rollendüse
- XXL-Polsterdüse
- Fugendüse
- Umschaltbare Bodendüse
- Polsterdüse
- Fugendüse
Allergikerfreundlich
Verarbeitung
Preis- / Leistung
Preis
333,00 Euro533,80 Euro230,30 Euro--- Euro157,99 Euro235,00 Euro199,00 Euro
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Den meisten Kontakt mit Staub haben wir, wenn jemand die Wohnung oder das Haus staubsaugt. Ein herkömmliches Gerät pustet die Allergene zurück in die Luft, sobald es verwendet wird. Der Allergiker wird direkt darauf reagieren mit bekannten Folgen. Deswegen kaufen immer mehr Allergiker-Haushalte Staubsauger, die einzigartige Filter besitzen, um die Staub- und Pollenbelastung zu Hause einzudämmen.

Die Gängigsten Allergien bei Feinstaubbelastung im Haushalt

Hausstaubmilbenallergie

Pollenallergie

Tierhaarallergie

katze-teppichIn dem Fall sind die Betroffenen überempfindlich gegen die Ausscheidungen mikroskopisch kleiner Milben. Sie gehören zu den Spinnentieren und ernähren sich von Hautschuppen. Sie kommen häufig in Bettdecken, auf dem Boden oder auf Teppichen vor.

Bei dieser Allergie sind die Betroffenen hypersensibel gegenüber den Bestandteilen von Blüten- und Pflanzenpollen. Gerade im Frühjahr haben die meisten Allergiker mit Heuschnupfen zu kämpfen, da die Pollenflugzeit zu dieser Jahreszeit besonders hoch ist.

Wer gegen Tierhaare allergisch ist, hat eine Überempfindlichkeit gegenüber den Eiweißen entwickelt, die sich in den Haaren sowie im Speichel von Tieren befindet. Wenn Tiere sich putzen gelangt der Speichel des Tieres an sein Fell.

Abhilfe schaffen mit Staubsaugern für Allergiker

01-4-Dyson-DC33c-Origin-beutelloser-Staubsauger-mit-Saugkraft-RegulierungEine große Hilfe im Kampf gegen die allergenen Stoffe sind Allergiker-Staubsauger, da diese mit Filtersystemen funktionieren, die die Abluft sofort säubern. Dadurch landen weniger Allergieauslöser in der Luft. Ein handelsüblicher Bodenstaubsauger hingegen verteilt den Feinstaub in unseren Wohnungen und Häusern, mit der Luft atmen wir dann die schädlichen Allergene ein. Bei Allergikern treten typische allergische Symptome auf. Ärzte raten, den Kontakt zu den Stoffen, die allergieauslösend sind, zu meiden. Wohnräume sind stärker mit Feinstaub belastet, als Außenluft, da der Luftaustausch in der eigenen Wohnung oder Haus wesentlich dürftiger ausfällt, als draußen an der frischen Luft.

Symptome bei Feinstaub-Allergien:

[nachteile]
  • Atemnot
  • Husten
  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Tränende Augen
  • Schlechter Schlaf
  • Vermehrtes Niesen
[/nachteile]

Die speziellen Allergiker-Staubsauger sollten täglich benutzt werden, dies entfernt einen Großteil der Milben und Pollen, welche im Staub enthalten sind und Allergien auslösen. Wie eingangs erwähnt können Luftreiniger und Waschmaschinen für Allergiker ebenfalls die Belastung reduzieren. Aber auch Staubschutzgitter und Allergiker-Bettwäsche oder Matratzen für Allergiker können im Alltag helfen.

Die saubere Abluft ist das Wichtigste bei einem Staubsauger, der für Menschen, die unter Feinstaub-Allergien leiden, gedacht ist. Dafür sorgen bestimmte Filter, wie der häufig bei solchen Systemen verwendete HEPA-Filter. Auf dem Markt gibt es Hersteller, die eigene Filtersysteme entwickelt haben oder auf andere Filter setzen. Diese sind nicht schlechter, als der oft eingesetzte HEPA-Filter. Groß im Kommen sind Staubsauger mit Wasserfilter. Die entsprechenden Filter vermeiden es, dass die aufgesaugten allergenen Giftstoffe wieder an die Raumluft abgegeben werden. Die herkömmlichen Geräte schaffen es nicht gleichzeitig den Feinstaub im Beutel zu halten und eine hohe Saugleistung bei zu behalten. Der Staub setzt sich an die Poren des Beutels sowie des Filters, was zu einer erheblichen Verminderung der Saugkraft führt. Doch mit beispielsweise den HEPA-Filtersystemen gehört das der Vergangenheit an. Trotz guter Filterleistung bleibt bei den HEPA-Filtern-
Modellen
die Saugleistung stark und kräftig. Sie gewährleisten eine gründliche Bekämpfung des belastenden Staubes.

Haushalten mit Tieren werden zusätzlich Elektro- oder Turbobürsten empfohlen, da sich Tierhaare damit besser aus dem Teppich oder anderen textilen Oberflächen entfernen lassen. Durch eine Bürste können feine Staubpartikel oder Haare besser heraus gebürstet, aufgesaugt und gefiltert werden. Für jeden Zweck gibt es unterschiedliches Zubehör, wie in etwa Polster- oder Fugendüsen sowie Matratzenbürsten.

Im Nachfolgenden erfahren Sie, welche Systeme besonders gut für Allergiker geeignet sind. Gefolgt von unserem großen Staubsauger für Allergiker Test, bei dem wir Ihnen verschiedene Geräte vorstellen wollen.

HEPA-Filter

„HEPA“ steht für High Efficiency Particulate Air Filter. Dieser Filter ist in der Lage kleinste Partikel und Allergene aus der Luft zu reinigen. Bis zu 99,95 Prozent des Feinstaubs können durch einen HEPA-Filter aus der Raumluft entfernt werden.

Wasserfilter oder Aquafilter

Der Wasserfilter ist Teil eines beutellosen Staubsauger-Systems. Hierbei wird der eingesaugte Staub sowie Schmutz in einen mit Wasser gefüllten Behälter gesaugt. Nicht der Filter ist für die Reinigung der Luft verantwortlich, sondern die Leistung ergibt sich durch die sofortige Verbindung von Wasser- und Schmutzpartikel.

Verschiedene Staubsauger-Systeme

Mit oder ohne Beutel? Das ist bestimmt die erste Frage, die sich viele Kaufinteressenten zunächst stellen. Schließlich ist es mit weiteren Kosten verbunden, wenn nicht nur der Filter, sondern ebenso Beutel nachgekauft werden müssen. Der Unterschied hört nicht bei mit Beutel oder beutellos auf, bekanntermaßen gibt es Allergiker-Staubsauger mit unterschiedlichen Filtern. Auf zwei Filter gehen wir in den nachfolgenden Abschnitten näher ein: Zum einen der HEPA-Filter und zum anderen der Wasserfilter. Oder wie wäre es mit einem Roboter, der Sie bei der lästigen Hausarbeit unterstützt?

1.System: Staubsauger mit Beutel und HEPA-Filter

hepafilterDie meisten Betroffenen greifen auf geeignete Staubsauger für Allergiker mit Beutel zurück. Schließlich lässt sich der Beutel einfach entfernen und man hat keinen Kontakt mit dem aufgenommen Staub. Auch wenn die Stromaufnahme von den Gesetzgebern vor einigen Jahren heruntergeschraubt wurde, die Saugleistung der neuen Geräte ist exzellent. Eine hohe Wattzahl des Gerätes garantiert nämlich noch keine starke Saugkraft. Es ist darauf zu achten, dass Staubsauger für Allergiker mit HEPA-Filtern oder gleichwertigen Filtern ausgestattet sind, sonst verteilen sich die aufgesaugten Allergene wieder in der Luft.

Ein weiter Vorteil von Modellen mit Beuteln ist, dass sie von innen beschichtet sind. Schimmel, Milben oder Bakterien können nicht zurück in den Raum entweichen. Bei gewöhnlichen Geräten bietet der Beutel einen optimalen Nährboden für Schimmelpilze und Co., die nicht bloß einen unangenehmen Geruch verursachen, sondern ebenfalls eine schädliche Abluft erzeugen.

Beutellose Staubsauger haben den Vorteil, dass sich die Schmutzauffangbehälter direkt reinigen lassen, wodurch Geruchs- und Schimmelbildung vermieden werden können.

Vorteil:

  • Beutel kann leicht entsorgt werden
  • Kein direkter Kontakt zum Staub beim Entfernen des Beutels
  • Innere Beschichtung vorhanden, damit Milben, Bakterien oder Schimmelpilze nicht nach draußen gelangen

Nachteil:

[nachteile]
  • Beutel kosten zusätzlich Geld
  • Nicht umweltfreundlich
  • Regelmäßiges austauschen ist von Nöten
[/nachteile]v

2. System: Staubsauger ohne Beutel für Allergiker

01-5-Dyson-DC33c-Origin-beutelloser-Staubsauger-mit-Saugkraft-RegulierungNatürlich gibt es auf dem Markt ebenso Allergiker-Staubsauger ohne Beutel. Dabei wird der angesaugte Schmutz in einem festen Behältnis aufgefangen, der jederzeit abgenommen und entleert werden kann. Durch den erzeugten Luftstrom beim Staubsaugen entsteht ein Wirbel, der die eingesaugten Staubpartikel an die äußeren Wände des Auffangbehälters presst. Bei diesen Staubsauger-Systemen sind ebenfalls HEPA-Filter oder gleichwertige Filter eingebaut, die es schaffen die austretende Luft und damit den Feinstaub zu filtern.

Die bekanntesten Hersteller dieses Verfahrens sind mit Sicherheit das Unternehmen Dyson oder die Firma Dirt Devil. Man kann davon ausgehen, dass man einen Haufen Geld spart, wenn man sich für einen beutellosen Staubsauger entscheidet, doch die Frage bei Haushalten mit Allergikern, die offen bleibt: Wer entsorgt eigentlich den Staub aus dem Behältnis?

Der aufgesaugte Schmutz muss oft entfernt werden, damit das Gerät ordnungsgemäß arbeiten kann. Hier zeigt sich der größte Nachteil eines Geräts ohne Beutel, der für Allergiker geeignet ist, es besteht bei der Reinigung die Gefahr, dass der Allergiker mit den allergenen Giftstoffen in Kontakt kommt. Deshalb sollten Menschen mit einer Pollen-, Tierhaar- oder Staubmilben-Allergie auf Unterstützung durch Freunde oder Familienmitgliedern setzen oder gegebenenfalls mit Einmalhandschuhen und Mundschutz, den Auffangbehälter säubern.

Vorteil:

  • Fallen keine weiteren Kosten für Beutel an

Nachteil:

[nachteile]
  • Umweltfreundlich
  • Inhalt des Auffangbehälter muss geleert sowie gereinigt werden -> direkte Kontaktgefahr mit Allergieauslösern
[/nachteile]

3. System: Staubsauger mit Wasserfilter für Allergiker

03-1-Kaercher-1-195-210-0-Wasserfiltersauger-DS-5-800Es gibt eine dritte Alternative, die für Allergiker geeignet ist: Staubsauger mit einem eingebauten Wasserfilter. Der allergieauslösende Feinstaub wird direkt in einem Wassertank gebunden. Dieses Verfahren ist relativ neu und der geläufigste Hersteller ist derzeit Thomas. Die Allergene der eingesaugten Partikel werden mit einem feinen Wassernebel besprüht, das dreckige Wasser befindet sich dann in einem festen Abwasserbehälter. Diese Sauger gehören zu den besten Modellen für Menschen mit Allergieproblemen, da die Luftfilterung geradezu herausragend ist. Doch der große Nachteil ist der, dass hier ebenso der Behälter ausgeleert sowie sauber gemacht werden muss.

Lästige Gerüche, die beim Staubsaugen auftreten, gibt es bei Systemen mit Wasserfilter nicht. Es gibt bei manchen Geräten sogar die Möglichkeit Duftöle hinzu zugeben, wodurch die Raumluft nach einer bestimmten Note riechen kann. Inwieweit dies für Allergiker sinnvoll ist, muss jeder für sich alleine entscheiden. Auch ohne Duftstoffe gehören die Wassersauger zu der saubersten sowie gründlichsten Methode bei der Bekämpfung allergene Stoffe. Sie sind eine echte Alternative zu herkömmlichen Staubsaugern für Allergiker. Wenn Ihnen die Reinigung des Geräts nicht zu aufwendig ist, sollten Sie sich für einen Staubsauger mit Wasserfilter entscheiden.

Vorteil:

  • Fallen keine weiteren Kosten für Beutel an
  • Bessere Luftfeuchtigkeit im Raum

Nachteil:

[nachteile]
  • Umweltfreundlich
  • Inhalt des Auffangbehälter muss entsorgt sowie gereinigt werden
[/nachteile]

4. System: Staubsaugeroboter mit und ohne Staubbeutel für Allergiker

iRobot in AktionZum Schluss wollen wir Ihnen noch die Haushaltshilfe der Zukunft vorstellen: Roboter. Natürlich sind diese noch nicht so ausgereift um jede Arbeit im Haushalt erledigen zu können, doch die Zukunft beginnt schon jetzt, denn die kleinen Staubsaugerrobos handeln eigenständig und es gibt Systeme, die für Menschen mit Allergien geeignet sind. Zur Pollenflugzeit im Frühjahr kann es ganz schön lästig werden, mehrfach am Tag die Wohnung oder das Haus zu reinigen. Während des Saugens müssen Sie nicht einmal im Raum sein. Sie haben also mehr Zeit für wichtigere Dinge im Leben. Doch bedenken Sie ein Saugstauberroboter kann die gründliche Reinigung mit einem richtigen Allergiker-Staubsauger nicht ersetzen. Er dient lediglich zur Unterstützung, damit Sie nicht öfter am Tag selbst zum Sauger greifen müssen.

Wie bei den normalen Staubsaugern gibt es hier die Systeme mit oder ohne Beutel. Viele Saugroboter verfügen über ein Anti-Allergie Mikrofiltersystem. Die Vor- und Nachteile sind im Großen und Ganzen dieselben, wie bei den normalen Geräten für Allergiker. Roboter mit Beutel bieten hier den Vorzug, dass Allergiker keinen direkten Kontakt zu den allergieauslösenden Stoffen haben.

Dafür schnellen die Kosten hoch, da man immer Beutel braucht, die regelmäßig ausgetauscht werden müssen. Saugroboter ohne Beutel haben das Manko, dass die Auffangbehälter entleert werden müssen. Wenn Sie sich für einen solchen Robohelfer entscheiden, sollte jemand anders für Sie das Behältnis reinigen.

Mit Beutel Vorteil:

  • Beutel kann leicht entsorgt werden
  • Kein direkter Kontakt zum Staub beim Entfernen des Beutels

Mit Beutel Nachteil:

[nachteile]
  • Beutel kosten zusätzlich Geld
  • Nicht umweltfreundlich
  • Regelmäßiges austauschen ist von Nöten
  • Normales Staubsaugen ist dennoch erforderlich
[/nachteile]

Ohne BeutelVorteil:

  • Fallen keine weiteren Kosten für Beutel an

Ohne Beutel Nachteil:

[nachteile]
  • Umweltfreundlich
  • Inhalt des Auffangbehälter muss entsorgt sowie gereinigt werden -> direkte Kontaktgefahr mit Allergieauslösern
  • Normales Staubsaugen ist dennoch erforderlich
[/nachteile]

Egal, für welches Modell Sie sich letztendlich entscheiden, ob ein Staubsauger mit HEPA-Filter oder mit Wasserfilter, es sollte vor allem Ihrer Gesundheit dienen. Und das tut es. Beide Filter reduzieren bis zu 100 Prozent des Feinstaubs in der Luft unserer Wohnbereiche. Einen weiteren gesundheitlichen Nutzen für Allergiker bringt es, wenn Staubsauger-Systeme mehrere Filtervarianten in sich vereinen.

Wir haben Staubsauger für Allergiker getestet

Für unseren umfangreichen Test haben wir uns aus jeder Modellreihe zwei Staubsauger vorgenommen und diese auf Herz und Nieren miteinander verglichen. Dabei standen vor allem im Vordergrund: die Filtersysteme, der Preis, die Lautstärke sowie das Fassungsvermögen der Beutel und Auffangbehälter.

Zudem haben wir uns intensiv mit der Saug- und Reinigungsleistung der einzelnen Marken auseinandergesetzt. Das Ergebnis sowie unseren ermittelten Vergleichssieger und unseren Sieger im Preis-Leistungsverhältnis können Sie anhand der oben stehenden Bestenliste ablesen.

Augen auf beim Kauf eines Allergiker-Staubsaugers

06-1-AEG-UltraSilencer-Oeko-USGREEN-Staubsauger-mit-BeutelIm Vorfeld haben Sie alle bekannten Staubsauger-Systeme kennengelernt, die besonders gut für Allergiker geeignet sind. Vor einem Kauf sollten Sie sich mit den Vorzügen und Mankos der einzelnen Geräte beschäftigen. Ist es Ihnen beispielsweise zu lästig, ständig den Behälter zu säubern oder durch jemand anders entleeren zu lassen, sollten Sie sich eher für ein Modell entscheiden, dass Beutel benutzt. Des Weiteren sollten Sie sich im Internet über Testsieger und Marken mit einem besonders guten Preis- sowie Leistungsverhältnis erkundigen.

In führenden Online-Shops oder Vergleichsportalen finden Sie viele Bewertungen, die hauptsächlich von Verbrauchern getätigt werden. Dies muss nichts Negatives bedeuten, denn private Verwender haben die einzelnen Systeme bereits getestet und können mit unter genau wiedergeben, wie sich das Produkt bei Erstanwendung oder mehrfacher Anwendung schlägt. Schließlich geben die Hersteller auf ihren eigenen Produktbeschreibungen meistens bloß das Beste von ihren jeweiligen Produkten preis.

Greifen Sie ruhig auf ein Staubsauger-System zurück, das sowohl im Internet mit Kundenzufriedenheit überzeugt als auch unter den ersten Plätzen bei Produkttests von unabhängigen Testinstituten vertreten ist. Da es bei einem Staubsauger für Allergiker um die Gesundheit geht, sollte in erster Linie nicht der günstigste Preis entscheidend für den Kauf sein, sondern ein System, das möglichst viele Schadstoffe aus der Luft filtert. Sie werden feststellen, dass Testsieger-Staubsauger mit guter bis sehr guter Kundenzufriedenheit bereits unter 200 Euro erhältlich sind. Im Internet können Sauger 20 bis 40 Prozent weniger kosten als im Fachgeschäft. Wo wir beim nächsten Punkt angelangt sind: Wo sollten Sie Ihren neuen Allergiker-Staubsauger erwerben im Internet oder in der Haushaltsabteilung namhafter Elektronikfachmärkte?

Online-Shop gegen Fachhandel

Das passende Staubsauger-Modell ist ausgewählt, jetzt geht es darum, ob man diesen eher im Fachgeschäft oder eher im Internet kauft. Viele Kunden kaufen bereits vorwiegend online ein seien es Lebensmittel, Kinokarten, DVDs oder elektronische Geräte. Einzelhändler beklagen seit Längerem den Rücklauf der Kundschaft hin zum Web. Vieles ist im Internet kundenfreundlicher gestaltet in etwa bleibt stundenlanges anstehen an Kassen, zu enge Gänge und Gedrängel bei Sommer- oder Winterschlussverkäufen aus.

tabletTrotzdem gibt es einige Verbraucher, die denken, dass hinter günstigen Produkten, ein nachgemachtes Produkt steckt. Dieses Argument mag in Ausnahmefällen stimmen, doch bei großen Online-Shops kommt es sehr selten vor, dass sich unter den Waren Fälschungen verbergen und wenn, würde das die Community der Webseite schon längst bemerkt, bewertet und auf das Schärfste betont haben.

Ein weiterer Pluspunkt für den Online-Shop ist die enorme Auswahl, die dem Kunden angeboten wird. Auch wenn Sie sich vielleicht im Vorfeld schon für einen Staubsauger entschieden haben, können Sie immer noch mal schauen, ob es nicht noch ein besseres System für Sie gibt. Ein Fachhandel hingegen bietet lediglich bestimmte Modelle zum Kauf an. Das von Ihnen gewählte Produkt finden Sie womöglich nicht bei dem Händler um die Ecke. Der Gang in ein weiteres Fachgeschäft bliebe nicht aus.

Ein Klick mit der Maus, ein Balken runter gescrollt, einen Suchbegriff in der Suchleiste eingegeben, geht häufig schneller und spart Zeit. Apropos Zeit: In einem Online-Shop kann man rund um die Uhr Bestellungen machen und das von Zuhause aus. Niemand ist an Öffnungszeiten gebunden – Sie nicht und der Online-Shop ebenso wenig.

In einem Fachgeschäft bezahlen Sie womöglich mehr für Ihren Staubsauger als im Internet. Die Preisspanne geht oft auseinander. Bevorzugen Sie es aber von einem Fachhändler von Angesicht zu Angesicht beraten zu werden oder haben Sie noch einige Fragen, dann sollten Sie ein Fachgeschäft aufsuchen.

Führende Allergiker-Staubsauger-Hersteller im Überblick

  • AEG
  • Bosch
  • Dirt Devil
  • Dyson
  • Kärcher
  • Philips
  • Siemens
  • Thomas
AEG Aktiengesellschaft wurde bereits 1883 in Berlin gegründet, zunächst als Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektrizität. Später wurde die Firma umbenannt in Allgemeine Elektrizität-Gesellschaft, kurz AEG. Sie stellten Produkte für die elektrische Energietechnik, Elektrogebäudeheizung, Straßenbahnen, Elektro- und Dampflokomotiven und Haushaltsgeräte her. Letztere stellen sie heute noch her.
Die Robert Bosch GmbH wurde 1886 von Robert Bosch in Stuttgart, Baden-Württemberg gegründet. Sie stellen Produkte für die Automobilbranche, Gebrauchsgüter wie etwa Elektrowerkzeuge oder Haushaltsgeräte sowie die Sicherheitstechnik in der Industrie- und Gebäudetechnik her.
Die Firma wurde 1905 in Cleveland, Ohio von Philip Geier gegründet. Die Marke Dirt Devil gilt heute noch zu den bekanntesten Staubsaugermarken für den Hausgebrauch weltweit_. _Die Firma stellt zudem Reinigungsmaschinen für das Säubern von größeren Teppichböden in Firmengebäuden oder Hotelsher.
Dyson ist ein weltweites Technologieunternehmen. Sein Hauptsitz liegt in Malmesbury, Vereinigtes Königreich von England. Es wurde 1993 von James Dyson gegründet. Das Produktsortiment umfasst u. a. folgende Felder: Staubsauger, Händetrockner, Hygiene, Ventilator, Heizlüfter und Luftbefeuchter.
Die Alfred Kärcher GmbH & Co. KG ist ein Unternehmen produziert Reinigungsgeräte und –systeme. Der Hauptsitz ist in Winnenden, Baden-Württemberg und wurde von Alfred Kärcher gegründet. Kärcher bietet sowohl Produkte im Bereich der Reinigung (z.B. Nass- und Trockensauger, Akkubesen, Dampfreiniger, Wasseraufbereitungsanlagen oder Abwasserrecycling) als auch Produkte wie Laubbläser, Kettensägen, Pumpen sowie Bewässerungssysteme an.
Die Koninklijke Philips N. V. (_Königliche Philips N. V._, kurz: Philips genannt) hat seinen Sitz in Amsterdam und gehört zu einem der weltgrößten Elektronikkonzerne. Sie stellen Produkte für den medizinischen Bereich und Haushaltsgeräte her.
Die Siemens Aktiengesellschaft ist ein weltweit-agierender Technologiekonzern mit vier großen Geschäftsfeldern Energie, Medizintechnik, Industrie sowie Infrastruktur und Städte. Sie stellen z. B. die Antriebstechnik für die Prozess- und Fertigungsindustrie her oder Produkte für die Medizin wie etwa Röntgensysteme, Kernspintomografen und Hörgeräte. Ebenso gehören Rüstungsgüter, Sicherheitstechnik, Turbinen und Verdichter zu ihrem Produktsortiment. Dem ungeachtet kommen aus dem Hause Siemens auch einfache Haushaltsgeräte.
Robert Thomas Metall- und Elektrowerke GmbH & Co. KG wurde 1900 von Robert Thomas gegründet. Das Unternehmen ist über 100 Jahre alt und in 4. Generation in Familienbesitz. Die Firma ist vor allem auf die Herstellung von Staubsaugern spezialisiert z. B. Wasserfilter-Staubsauger-Systeme, Bodenstaubsauger oder Dampfreiniger. Thomas stellt auch Wäscheschleudern her.

Wussten Sie schon?

01-3-Dyson-DC33c-Origin-beutelloser-Staubsauger-mit-Saugkraft-RegulierungDie wichtigste Haushaltshilfe neben Geschirrspüler und Waschmaschine ist der uns bekannte Staubsauger. Er ist beim Haushaltsputz unabdingbar geworden. Er erleichtert die Arbeit enorm und hilft Krankheiten, wie Allergien, vorzubeugen. Ohne ihn müssten wir ganz schön viel putzen und schrubben, um unsere Wohnungen sowie Häuser sauber zu halten.

Aber wussten Sie eigentlich, dass die Geräte einige unterhaltsame Fakten und eine spannende Historie besitzen? Und wer kennt nicht das berühmte Zitat „Es saugt und bläst der Heinzelmann…“ aus einem beliebten Loriot-Sketch, der mittlerweile Kultstatus hat? Diese berühmte Szene zeigt, dass Staubsauger in unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken sind, selbst in der Kunst sind die Geräte angekommen, wie Freddy Mercury im Video „I want to break free“ unter Beweis stellt. Er zeigt das Staubsaugen sexy aussehen kann. Gleichzeitig putzt er nicht nur das Filmset, sondern putzt ebenso konservative Geschlechterrollen weg.

Vom Teppichklopfer zum Staubsauger für Allergiker

staubwedelDie größten Plagen in unseren Wohnbereichen sind Staub und jeglicher Schmutz. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie hätten für diese Arbeiten lediglich einen Teppichklopfer und/oder einen Staubwedel zur Verfügung. So erging es vielen Hausfrauen und Dienstmädchen, die damals stundenlang das Haus putzen mussten, um lästigen Staub zu entfernen. Erst zwischen den Jahren 1860 und 1875 wurde das erste System zum Staubsaugen in den Vereinigten Staaten von Amerika entwickelt. Doch Staubsauger ist in dem Fall nicht korrekt. Die ersten Geräte waren eher Staubbläser, die den Staub zur Seite wegbliesen, aber nicht eingesogen. Trotzdem war die Erfindung eine Revolution. Es wurde Druckluft erzeugt mit Hilfe von Kurbel, Fußantrieb und Hebel. Die kalte Luft pustete den Schmutz und Staub weg. Zudem benötigte man mehrere Personen um die Maschine zu bedienen. Klingt alles ziemlich unpraktisch, oder? Effektiv ist definitiv etwas anders.

Am 19. September 1876 meldete Melville Bissell ein United States of America (US)-Patent auf den ersten Staubsauger mit Namen Carpet Sweeper für Teppiche an. Historische Quellen belegen außerdem, dass Bissells Staubsauger auf einem Pferdewagen montiert war. Von dort aus ließ sich dann über einen Schlauch das ganze Haus entstauben. Die Pumpe war handbetrieben.

Erst um 1901 hatte der Engländer und Brückenbauingenieur Hubert Cecil Booth den Einfall, dass es mehr Sinn machte, das ein Gerät zum Staub entfernen, diesen einsaugen müsste als ihn bloß wegzublasen und somit im ganzen Haus zu verteilen. Er arbeitete eifrig an seiner Idee, denn seine Frau, eine attraktive Opernsängerin, hatte keine Lust ihre Zeit mit Hausarbeit zu vergeuden. Zeit, die sie für wertvolle Gesangsproben aufwenden konnte.

vacuum-cleanerDeshalb musste Booth den Hausputz selbst erledigen. Dies ärgerte ihn enorm und er wollte für sich eine Möglichkeit finden Staub einfacher und effizienter zu entfernen. Es gelang ihm kurze Zeit später, als er die Midland Railway Company in London bei dem Versuch beobachte einen Eisenbahnwagon mit Pressluft zu säubern. Der Staub und Schmutz war an der gereinigten Stelle zwar weg, doch verteilte sich durch Druckluft im restlichen Wagon. Booth erkannte den Fehler des Verfahrens. Auf einem Polstermöbel legte er ein Tuch und saugte mit seinem Mund Luft durch jenen Stoff ein. Es bildete sich Schmutz unter diesem. Dabei kam ihm der Gedanke, dass er luftdurchlässige Beutel benötigte, in die der Staub regelrecht eingesaugt wurde.

Um die entsprechende Saugleistung zu bekommen, entwickelte er einen motorbetriebenen Sauger, der drum herum einen Kasten hatte, der als Behältnis diente. Ein Filterkissen sorgte zudem dafür, dass der Dreck im Behälter blieb. Vacuum Cleaner nannte er seine Idee und noch im selben Jahr meldete Booth das Patent an. Er gründete sogar die Reinigungsfirma British Vacuum Cleaner Company. Die Staubsauger waren heuwagengroß und mussten vor dem Haus aufgestellt werden. In der feineren Gesellschaft waren diese mobilen Reinigungswagen sehr beliebt. Kein Wunder, denn lediglich erfolgreiche Fabrikbesitzer oder noble Herrschaften konnten sich überhaupt eine solche Reinigung leisten. Der erhoffte Erfolg seiner Erfindung blieb zwar aus, doch noch heute produziert die Firma von Booth Industriestaubsauger.

Als Erfinder des tragbaren Staubsaugers gilt der Amerikaner James Spangler, da er selber Asthma hatte, war es ihm ein großes Anliegen, den Hausputz angenehmer zu gestalten. Aus einem Ventilator, einer Holzkiste und einen Stoffbeutel wurde 1906 das erste handliche Staubsauger-Modell. Zwei Jahre später ließ er sich seine Erfindung patentieren. Spangler verkaufte später sein Patent an seinen Cousin Wiliam Hoover und somit an das Unternehmen Hoover Gesellschaft. Danach war das Gerät ein Selbstläufer und machte die Firma Hoover weltweit bekannt. Auch heute noch zählt Hoover zu den führenden Herstellern von Staubsauger-Systemen. „Doing the Hoovering“ wurde in England regelrecht zum Synonym für die Tätigkeit des Staubsaugens.

Staubsauger waren bis zum Zweiten Weltkrieg Luxusgüter. Ein Gerät. das sich nur reiche Menschen leisten konnten. Es wurden hauptsächlich Hausstaubsauger verwendet, die an verzweigtes Rohrsystem in den Hauswänden angeschlossen wurden. Das zentral installierte System nannte sich Zentralstaubsaugeranlage.

Es bestand aus einer zentralen Saugeinheit, die meistens im Keller verborgen war. Von dort aus ging das verzweigte Rohrsystem ab, das im gesamten Haus verlegt war. Über Kehrdosen konnten Schläuche mit Bürsten angebracht werden, die als Staubsauger dienten. Die Aufwirbelung der Abluft im Zimmer entfiel. Diese Systeme findet man heutzutage hauptsächlich in Fabriken. Gerade für Feinstaub-Allergiker sind die Zentralstaubsauger geeignet, da man nie direkt beim Saugen mit dem Staub in Berührung kommt.

Handliche Staubsauger verbreiteten sich erst in den 50er sowie 60er Jahren, da sie mit Zeit kostengünstiger wurden. Nach und nach gehörten die Geräte zu einem normalen Haushalt dazu. Produzenten von Haushaltsgeräten tüfteln unentwegt an neuen Geräten. Es entstanden über die Jahre immer wieder neuere Modelle mit Rollen und Teleskoprohr, mit Beutel oder ohne bis hin zu den intelligenten Filtersystemen, die es sogar einem Allergiker ermöglichen die eigenen vier Wände Staubzusaugen.

Interessante sowie amüsante Fakten und Zahlen rund um Staubsauger

Wissenswertes:

  • Als Erfinder des modernen Staubsaugers gelten Hubert Cecil Booth und James Spangler.
  • Die ersten Staubsauger waren eigentlich gar keine, denn es waren Staubbläser, die die Luft zur Seite weggeblasen hatten.
  • Der Staubsauger, der sich als erstes in Deutschland etablierte, war aus dem Hause Hoover und hieß Lux 1.
  • 90 Prozent aller Staubsauger auf dem Markt verfügen über einen HEPA-Filter.
  • Die Menschen saugen am liebsten morgens, nämlich 38 Prozent. Am Nachmittag greifen nur noch 28 Prozent und am Abend noch neun Prozent zum Staubsauger.
  • Staubsauger-Systeme mit Staubsaugerbeutel sind nach wie vor das beliebteste Modell.
  • In Deutschland wird ein jährlicher Umsatz von etwa 220 Millionen Euro mit Beuteln für Staubsauger gemacht.
  • Es gibt über 1200 verschiedene Beuteltypen auf dem deutschen Markt. In Spanien hingegen gibt es fünf.
  • Früher wurden Handstaubsauger bevorzugt, da die Wohnungen kleiner waren. Heute nutzen die meisten Menschen für die Grundreinigung ihres privaten Wohnbereichs den handelsüblichen Bodenstaubsauger.
  • Legt man sich einen Staubsauger mit durchschnittlicher Leistung sowie hoher Lebensdauer zu, muss man zwischen 150 bis 300 Euro investieren.
  • Bei einem durchschnittlichen Haushalt mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern, die auf einen Staubsauger zwischen 150 und 300 Euro zurückgreifen, sollte ein Staubsauger alle sechs Jahre ausgetauscht werden.
  • Mit Fokus auf die Langlebigkeit und dauerhafter Saugleistung sollte tiefer in die Tasche gegriffen werden – je nach Hersteller – kann ein solcher Staubsauger zwischen 500 und 900 Euro kosten.
  • Inzwischen werden folgende Staubsauger-Arten unterschieden: Bodenstaubsauger, Handstaubsauger bzw. der Rüsselstaubsauger, Stabsauger, Industriestaubsauger, Laubsauger sowie Staubsaugerroboter.

Lustiges:

  • Vorfahren des uns bekannten Staubsaugers sind Teppichklopfer und Staubwedel.
  • Vier Prozent der Menschen staubsaugen gerne in Unterwäsche.
  • Weltweit hören ca. 36 Prozent gerne dabei Musik während sie staubsaugen.
  • 41 Prozent der Männer Empfinden, das die Lautstärke, das nervigste Unterfangen am Staubsaugen ist, aber nur 32 Prozent der Frauen empfinden genauso.

Unterschied zwischen einem herkömmlichen Sauger und dem Allergiker Staubsauger

WTC Aqua Eco Vacuum Jet Nass und Trockensauger Staubsauger mit Wasserfilter & Hepafilter - Ideal für Allergiker (Ohne Turbobürste)Allergiker haben es wie auch der Test zeigte nicht leicht: Eine Allergie bezeichnet kurz gesagt eine krankhafte und überreagierende abwehrende Reaktion, die durch das Immunsystem ausgelöst werden. Oft eigentlich harmlose Umweltstoffe sind hier meist ein Auslöser. Personen ohne eine Allergie sind davon nicht betroffen und können die Situation als Allergiker daher auch nur schwer nachvollziehen. Diese Umweltstoffe bezeichnet man auch als Allergene. Oft werden die Allergien auch durch solche Allergene hervorgerufen, die sich in der Wohnung befinden und Allergiker sind diesen nahezu machtlos ausgesetzt, denn es ist nahezu unmöglich, die eigene Wohnung komplett vor Allergenen zu schützen. Dabei ist die Palette an Allergenen breit gefächert: Vom, hausstaub über Blütenpollen bis hin zu Schimmelpilzen oder Allergenen die von Haustieren übertragen werden ist die Anzahl an unterschiedlichen Allergenen groß. Einzige Abhilfe schafft oft ein spezieller auf Allergiker abgestimmter Staubsauger. Damit können nicht nur Staubpartikel entfernt werden, sondern auch feine und extrem kleine Partikel können mit einem solchen Staubsauger für Allergiker aus der Luft herausgefiltert und entfernt werden. Herkömmliche Staubsauger nehmen meist nur große Schmutzpartikel auf und im schlimmsten Fall werden durch zu wenig Saugkraft die Schmutzpartikel lediglich aufgewirbelt statt eingesaugt, wodurch sie das Leben der Allergiker schnell noch schwerer machen können.

Bei welchen Allergien lohnt sich die Anschaffung eines speziellen Staubsaugers für Allergiker?

Natürlich lohnt sich die Anschaffung eines Staubsaugers für Allergiker nicht bei jeder Allergie: Wer beispielsweise an Heuschnupfen leidet ist zwar auch geplagt, die Allergie kann aber durch das regelmäßige Saugen mit einem speziellen Sauger kaum abgeschwächt werden.

Wenn sich die Allergie hingegen auch auf Pollen erstreckt, kann dagegen mit einem passenden Staubsauger für Allergiker bereits etwas getan werden: Diese werden vor allem bei geöffnetem Fenster schnell in die Wohnung geweht und setzen sich hartnäckig überall ab.

Eine besonders große Erleichterung stellt ein Allergiker Staubsauger wie der Test zeigt für all diejenigen dar, die an einer Hausstauballergie oder einer Allergie gegen Milben leiden. Wichtig ist daher, im Vorfeld zu klären, für welche Allergien sich eine kostspielige Anschaffung des Staubsaugers für Allergiker rentiert:

a) Allergie gegen Hausstaubmilben
Viele Personen leiden heutzutage unter einer Allergie gegen Hausstaubmilben. Insgesamt existieren rund 200 verschiedene Milben-Arten, die alle der Gattung der Spinnentiere zuzuordnen sind. Nicht nur die Milben, sondern auch speziell deren Kot sind oft ein Ursprung für eine Vielzahl an Allergenen. Dabei werden bei Allergikern dadurch Symptome ausgelöst, die anfangs an eine Erkältung erinnern: Von Husten- und Niesanfällen über Kopfschmerzen bis hin zu tränenden Augen sind die Symptome breit gefächert. Besonders weit verbreitet sind Allergien gegen Hausstaubmilben. Diese Milbenart findet sich gemeinerweise oft in der direkten Nähe der Allergiker und hält sich beispielsweis in Matratzen und Betten auf. Vorratsmilben wiederum finden sich meistens in der Küche oder im Vorratskeller, da sie sich gerne auf Lebensmitteln absetzen. In jeder Wohnung finden Milben ideale Lebensbedingungen, weshalb sie hier auch besonders häufig anzutreffen sind. Besonders Allergiker leiden daher häufig unter Milben: Mit einer Größe zwischen 0,1 Millimetern und 0,5 Millimetern sind sie für das Auge nicht sichtbar und haften gerne am hausstaub an. Dieser trocknet und wirbelt in der Luft herum, was für Allergiker besonders unangenehm ist. Gerade die geringe Größe der Milben zeigt, dass hierfür ein ganz spezieller Staubsauger notwendig ist. Auch der Allergiker Staubsauger Test hat gezeigt, dass nur durch extra feinporige Filter den Milben der Kampf angesagt werden kann.

b) Allergie gegen Pollen 
Neben der Allergie gegen Milben ist eine ebenso verbreitete Allergie die Pollenallergie. Allergiker, die darunter leiden, reagieren allergisch auf Blüten und die dazugehörigen Pollen sowie auf Gräser und Heu. Je nach vorliegender Allergieform kann die Dauer einer solchen Allergie sich damit über das komplette Jahr erstrecken. Vor allem im Frühling sind die Pollen sehr gut sichtbar: Wenn das Fenster zu lange offen gelassen wurde und der Wind ungünstig weht sind in kürzester Zeit auf allen Möbeln dünne gelbe Schichten erkennbar. Was für den gesunden Menschen lediglich ein lästiges Übel ist, ist für den Allergiker eine wahre Qual. In Deutschland leiden kanpp 15 Prozent unter einer Allergie gegen Pollen, häufig sind auch Kinder davon betroffen. Symptome einer solchen Allergie sind oft ein unangenehmer Schnupfen und eine Entzündung der Nasenschleimhaut. Auch Pollens sind mikroskopisch klein und werden von einem herkömmlichen Staubsauger meist nur aufgewirbelt. Der Allergiker Staubsauger Test hat gezeigt, dass spezielle für Allergiker entwickelte Staubsauger hier die einzige Lösung sind und Pollengeplagten endlich Hilfe versprechen.

Warum sollten Allergiker über den Kauf eines speziellen Staubsaugers nachdenken?

Was zunächst wie ein harmloser Schnupfen wirkt kann, wenn nichts dagegen unternommen wird, schnell zu einer chronischen Erkrankung werden, die dann nur scher wieder loszuwerden ist. Die Reaktion, die im Immunsystem ausgelöst wird, ist oft sehr unangenehm und reicht von leichten Niesattacken über Halsschmerzen und Augenjucken bis hin zu Fließschnupfen und anderen Beschwerden. Schlaflose Nächte sind dabei oft die Folge. Schlimm wird es dann, wenn sich die Beschwerden von den oberen hin zu den unteren Atemwegen verschieben.

Dann findet auch ein Angriff der Bronchien statt und chronische Krankheiten wie Asthma können sich bilden. Da also auf Dauer die Gesundheit bei Allergikern stark angegriffen werden kann lohnt sich wie auch der Allergiker Staubsauger Test gezeigt hat die frühzeitige Anschaffung eines speziellen Staubsaugers für Allergiker.

Welche Voraussetzungen sollte ein spezieller Staubsauger für Allergiker haben?

Pauschale Voraussetzungen für einen Staubsauger für Allergiker aufzulisten ist aus mehreren Gründen schwierig, wie der Test zeigt. Bei einem Staubsauger speziell für Allergiker sollte das Modell am besten von der Art der Allergie abhängig gemacht werden:

Thomas 786522 Aqua+ Antiallergischer Staubsauger ohne BeutelProblematisch an der Sache ist, dass eine Allergie nur verhindert werden kann, wenn die Allergene auf ein Minimum reduziert werden. Da aber Allergene wie Pollen über das ganze Jahr verteilt – nur in unterschiedlichen Stärken – in der Luft vorkommen, ist es nahezu unmöglich, solche Allergene komplett zu vermeiden. Wer vermehrt an einer Allergie gegen Pollen leidet, sollte das Augenmerk auf ein gutes Filtersystem richten. Denn nur dadurch kann versucht werden, einen Großteil der Pollen aus der Luft herauszufiltern. Die Filter sorgen aber dank ihres engmaschigen Gewebes dafür, dass kleine Partikel eingefangen werden können. Dieses Filtersystem führt aber auch dazu, dass der Luftstrom abgebremst wird. Ein solcher Staubsauger für Allergiker sollte also in jedem Fall eine enorme Saugleistung aufweisen. Diese kann trotz des engmaschigen Gewebes agieren und sorgt gleichzeitig dafür, dass feine Partikel nicht einfach nur aufgewirbelt, sondern endgültig eingesaugt werden.  Wer dagegen vermehrt eine Allergie gegen Tierhaare aufweist sollte beim Kauf eines Staubsaugers für Allergiker darauf achten, dass auch ein Bürstenaufsatz und ein Aufsatz zum Reinigen von Polstermöbeln enthalten sind, so der Test. Tierhaare setzen sich nicht nur am Boden, sondern auch auf Teppichböden oder Sitzmöbeln schnell ab. Da zum Vorbeugen einer Allergie möglichst viele Haare entfernt werden müssen, sollten möglichst alle Stellen von Haaren gesäubert werden. Die Bürste sollte zudem so konstruiert sein, dass sie sich leicht reinigen lässt und der Allergiker auch beim Reinigen nicht mit den Haaren in Berührung kommt.

Mit welchen Filtern muss ein Staubsauger für Allergiker ausgestattet sein?

Die passenden Filter sind wie der Staubsauger für Allergiker Test gezeigt hat unabdingbar, um einen guten und für Allergiker geeigneten Staubsauger zu haben.
Dabei ist es die Aufgabe der eingebauten Filter, kleinste Partikel und Schwebstoffe aus der Luft herauszufiltern und anschließend einzufangen.

Damit ist ein Filter gleichzeitig auch ein Luftreiniger. In Europa werden insgesamt etwa 17 unterschiedliche Partikelfilterklassen an Schwebstofffiltern voneinander unterschieden. Generell kann zu der Einstufung gesagt werden: Je höher die Einstufung der Klasse ist, umso feinere Partikel können auch durch den Filter herausgefiltert werden.

Die in Europa geltende Norm EN 1822-1:2009 besagt auch, dass alle Filter der Klassen E10 – E12, H 13 – H14 sowie U 15 – U17 in der Lage sind, Bakterien, Pollen, Pilzsporen, Viren, Milbeneier sowie Milbenkot und Stäube aus der Luft herauszufiltern. Um die Filterklassen genau zu unterscheiden ist nachstehende Übersicht hilfreich:

E 10: Abscheidegrad höher als 85 Prozent
E 11: Abscheidegrad höher als 95 Prozent
E 12: Abscheidegrad höher als 99,5 Prozent
H 13: Abscheidegrad höher als 99,95 Prozent
H 14: Abscheidegrad höher als 99,995 Prozent
U 15: Abscheidegrad höher als 99,9995 Prozent
U 16: Abscheidegrad höher als 99,99995 Prozent
U 17: Abscheidegrad höher als 99,999995 Prozent

Es reicht daher als Allergiker nicht, sich nur darauf zu verlassen, dass der Staubsauger für Allergiker geeignet ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte muss nach dieser Klassifizierung am Gerät suchen. Für Allergiker empfiehlt es sich Staubsauger zu nehmen, die mindestens mit H 13 klassifiziert sind.

Die Filter sind bei den Staubsaugern an verschiedenen Stellen montiert und es gibt sie auch in den unterschiedlichsten Ausführungen. Zu unterscheiden sind vor allem Microfilter beziehungsweise Hepa-Filter und Zentralfilter: Während Zentralfilter meist als Motorfilter gebaut sind zählen Microfilter zu den Abluftfiltern. Diese sind am Ende eines Filtersystems angebracht und verhindern, dass kleine Partikel durch einen Luftstrom des Staubsaugers nach außen getragen werden. Dabei können Hepa-Filter noch kleinere Partikel einfangen als das bei Microfiltern der Fall ist. Das zeigte auch der Test.

Stromverbrauch des Allergiker Staubsaugers

Beim Kauf eines neuen Staubsaugers stellt sich, auch wenn es ein Staubsauger speziell für Allergiker ist, schnell die Frage, wie viel Strom dieser verbrauchen darf. Oft wird auch die Frage gestellt, ob ein Staubsauger für Allergiker mehr Strom verbraucht, als ein herkömmliches Gerät. Wir klären die wichtigsten Fragen zum Thema Stromverbrauch des Staubsaugers auf:

Die richtige Energieeffizienzklasse

Die Energieeffizienzklasse ist ein Wert nach EU-Norm, der für die Voraussage des jährlichen Stromverbrauchs unerlässlich ist. Das EU-Label zeigt dabei auch die Reinigungsklasse, die Lärmemission und die Staubemissionsklasse an. Die besten aktuell am Markt erhältlichen Staubsauger besitzen Energieeffizienzklasse A. Innerhalb der Gruppe wird noch unterschieden in A+++, A++ oder A+. Je mehr Pluszeichen nach dem Buchstaben folgen, umso hochwertiger ist das Label zu bewerten. Bei einer möglichst guten Energieeffizienzklasse hält sich auch der Stromverbrauch des Geräts am Jahresende in Grenzen.

Der Stromverbrauch bei einem Staubsauger für Allergiker

Ein Staubsauger für Allergiker ist in der Regel technisch besonders hochwertig ausgestattet: Dazu gehören neben einer besonders hohen Saugleistung auch die bereits beschriebenen speziellen Filter. Das führt schnell dazu, dass der Stromverbrauch hier im Verhältnis zu einem normalen Modell leicht höher ist. Aber auch bei einem Staubsauger für Allergiker kann auf die Energieeffizienzklasse geachtet werden: Wie der Staubsauger für Allergiker Test zeigt gibt es auch hier Modelle, die keinen extrem viel höheren Strom verursachen, so der Test.

Tipps für ein stromsparendes Saugen

Auch bei einem Staubsauger für Allergiker gibt es einige Tipps, wie damit Strom gespart werden kann. Wir haben ein paar der hilfreichsten Ratschläge zusammengefasst:

a) Die regelmäßige Wartung des Staubsaugers für Allergiker 
Auch bei einem Staubsauger für Allergiker lässt die Saugkraft nach, je voller der Staubsaugerbeutle wird. Wie wir bereits beschrieben haben ist es doch gerade für Allergiker die hohe Saugkraft die dabei hilft, auch kleinste Partikel aufzusaugen statt nur aufzuwirbeln. Ein zweiter Nachteil bei sinkender Saugkraft hat mit dem Stromverbrauch zu tun: Denn obwohl der Staubsauger nun wesentlich weniger Schmutz aufsaugt, verbraucht er trotzdem noch genauso viel Strom wie bei voller Saugleistung. Es lohnt sich also schon aus diesen beiden Gründen, den Beutel des Staubsaugers für Allergiker regelmäßig zu entleeren oder auszutauschen. Neben dem Austauschen des Staubsaugerbeutels gehört auch das Wechseln der Filter zu einer regelmäßig notwendigen Wartung. Je nach Modell müssen die Filter entweder gereinigt oder ausgetauscht werden, nur so kann garantiert werden, dass die benötigte Filterung stattfindet.

Severin MY 7116 beutelloser Multicyclonestaubsauger mit regulierbarer Saugleistungb) Anpassen der Leistung des Staubsaugers 
Auch wenn Allergiker schnell dazu neigen, bei jedem Bodenbelag die höchste Saugleistung zu beanspruchen, ist dies nicht notwendig. Die Anforderungen an den Staubsauger sind je nach Bodenbelag unterschiedlich: Während für das Aufsaugen von Schmutz von einem glatten Boden weniger Leistung notwendig ist, wird bei einem Teppich sehr viel mehr Saugkraft benötigt, um auch feinste Partikel aus der Oberfläche herauszubekommen. Wir empfehlen daher, die Saugleistung auf den Bodenbelag abzustimmen, denn dadurch kann eine große Menge an Strom gespart werden.

c) Die richtige Geschwindigkeit des Staubsaugens 
Hausarbeit ist oft lästig und wer möchte sie nicht so schnell wie möglich erledigt wissen? Beim Staubsaugen ist hier jedoch Vorsicht geboten: Wer besonders schnell saugt riskiert, dass nicht der komplette Schmutz aufgesaugt werden kann sondern große Teile nur aufgewirbelt werden. Vor allem Allergiker werden die Folgen hiervon schnell zu spüren bekommen. Es lohnt sich daher, beim Staubsaugen die Geschwindigkeit zu drosseln und lieber etwas langsamer, dafür aber kontrolliert den Staubsauger zu benutzen. So kann wie der Staubsauger für Allergiker Test zeigt garantiert jeder Schmutz erwischt und vom Staubsauger für Allergiker aufgesaugt werden.

d) Ausstecken bei Nichtgebrauch 
Auch wenn sich der letzte Ratschlag zuerst etwas banal anhört hilft auch er, bares Geld zu sparen: Aus Bequemlichkeit lassen viele den Staubsauger nach der Benutzung an der Steckdose angeschlossen. Das muss nicht sein, wie auch der test zeigt! Es hilft auch hier, den Staubsauger auszustecken um langfristig Strom sparen zu können.

Nützliches Zubehör für den Allergiker Staubsauger

Auch für speziell für Allergiker ausgerichtete Staubsauger gibt es eine umfangreiche Palette an Zubehör. Auch wenn im Lieferumfang teilweise bereits mehrere Aufsätze enthalten sind lohnt sich doch ein Blick auf vorhandenes Zubehör und den Nutzen desselben. Um hier einen Überblick zu bekommen fassen wir dieses Zubehör hier in einer kurzen Übersicht zusammen:

Die passenden Filter

In erster Linie sollten Staubsauger für Allergiker natürlich mit dem passenden Filter ausgestattet sein, wie der test zeigt. Da diese Filter auch regelmäßig ausgetauscht werden müssen listen wir sie hier unter Zubehör.

Die Aufgabe der eingebauten Filter ist es, Schwebstoffe und kleinste Partikel aus der Luft herauszufiltern und einzufangen. Damit agiert ein Filter auch gleichzeitig als Luftreiniger. In Europa werden 17 unterschiedliche Partikelfilterklassen an Schwebstofffiltern unterschieden. Generell ist zu der Einstufung zu sagen: Je höher die Einstufung der Klasse ist, umso feinerer Partikel können durch den Filter ausgefiltert werden. Die in Europa geltende Norm EN 1822-1:2009 besagt, dass alle Filter der Klassen E10 – E12, H 13 – H14 sowie U 15 – U17 in der Lage sind, Bakterien, Pollen, Viren, Pilzsporen, Milbeneier sowie Stäube und Milbenkot aus der Luft herauszufiltern. Um die Filterklassen genau zu unterscheiden sei nachstehende Übersicht ergänzt:

hepa-filterE 10: Abscheidegrad höher als 85 Prozent 
E 11: Abscheidegrad höher als 95 Prozent 
E 12: Abscheidegrad höher als 99,5 Prozent 
H 13: Abscheidegrad höher als 99,95 Prozent 
H 14: Abscheidegrad höher als 99,995 Prozent 
U 15: Abscheidegrad höher als 99,9995 Prozent 
U 16: Abscheidegrad höher als 99,99995 Prozent 
U 17: Abscheidegrad höher als 99,999995 Prozent

Es reicht daher als Allergiker nicht, sich nur darauf zu verlassen, dass der Staubsauger für Allergiker geeignet ist. Wer auf Nummer sicher gehen möchte muss nach dieser Klassifizierung am Gerät suchen. Für Allergiker empfiehlt es sich Staubsauger zu nehmen, die mindestens mit H 13 klassifiziert sind.

Die Filter sind bei den Staubsaugern an verschiedenen Stellen montiert und es gibt sie auch in den unterschiedlichsten Ausführungen. Zu unterscheiden sind vor allem Microfilter beziehungsweise Hepa-Filter und Zentralfilter: Während Zentralfilter meist als Motorfilter gebaut sind zählen Microfilter zu den Abluftfiltern.

Diese sind am Ende eines Filtersystems angebracht und verhindern, dass kleine Partikel durch einen Luftstrom des Staubsaugers nach außen getragen werden. Dabei können Hepa-Filter noch kleinere Partikel einfangen als das bei Microfiltern der Fall ist.

Der passende Aufsatz für den Staubsauger

Gerade für Allergiker ist es wichtig, dass besonders gründlich gereinigt wird. Wenn nun mit einem Aufsatz für Teppichböden ein glatter Boden wie Parkett oder Fliesen gereinigt wird kommt es schnell zu einer bloßen Aufwirbelung des Schmutzes statt zu einer kompletten Aufsaugung. Daher lohnt sich auch beim Allergiker Staubsauger ein besonderer Blick auf die passenden Aufsätze:

Kärcher 2.903-001.0 Polster TurbodueseFür glatte Böden wie Parkett, Laminat oder Fliesen, die auch oftmals harte Verschmutzungen aufweisen, lohnt sich ein Aufsatz aus Bürsten. Diese sorgt dafür, dass auch tiefsitzender Schmutz von der Oberfläche abgekratzt wird um anschließend aufgesaugt werden zu können. Selbstverständlich muss darauf geachtet werden, dass die Bürsten den Boden nicht beschädigen. Gerade bei Allergikern lohnt sich zudem ein besonderer Blick darauf, dass der Aufsatz auch mit einer abschließenden Gummilippe versehen ist. So kann der gelöste Schmutz auch ohne Umwege in das Saugrohr geleitet werden und wirbelt nicht in der Luft herum.

Um auch Sitzpolster und –möbel regelmäßig säubern zu können empfiehlt der Staubsauger für Allergiker Test eine spezielle Düse für Polstermöbel. Auch hier lagert sich schnell nur schwer sichtbarer Schmutz und Staub ab, der dann Allergien auslösen kann. Ein solcher Aufsatz sollte zwar schonend zu den Polstern sein aber gleichzeitig dafür sorgen, dass auch tiefsitzender Schmutz entfernt werden kann. Mit diesem Aufsatz kann der Allergiker Staubsauger auch im Auto die Polster reinigen und so die Gefahr einer Allergie auch unterwegs minimieren.

Damit auch der Schmutz an engen Stellen und scher erreichbaren Ecken aufgesaugt werden kann sollte darauf geachtet werden, dass auch eine dünne Saugdüse am Allergiker Staubsauger angebracht werden kann. Nur so kann der komplette Stab und Schmutz aufgesaugt werden und es bleibt kein Rest an schwer erreichbaren Stellen übrig, der dann wieder für Allergien sorgen kann. Eine solche Düse hilft auch, Heizkörper und Jalousien zu säubern. Beides sind Dinge, an denen sich schnell Schmutz ablagert, der mit einem herkömmlichen Sauger nicht zu entfernen ist. Auch wenn der Raum auf den ersten Blick sauber scheint können durch solch einen versteckten Schmutz schnell Allergien hervortreten.

Wichtig ist in jedem Fall ein ausziehbares Saugrohr, mit dem auch schwer erreichbare Stellen an Heizkörpern gesäubert werden können. Für Allergiker lohnt sich ein Blick auf alle Elemente im Raum und es ist wichtig, dass der Schmutz überall entfernt wird, um einer Allergie so gut es geht vorbeugen zu können.

Für alle Staubsauger für Allergiker empfehlen wir auch die Anschaffung eines Teleskopstiels: Hausstaub, Milben und sonstiger Schmutz lagert sich gerne auch an schwer erreichbaren Stellen an der Decke ab, die mit einem normalen Sauger nicht zu erreichen sind. Hier hilft eine Teleskopstange. Diese kann bei Bedarf einfach auf die notwendige Länge ausgezogen werden und hilft, auch schwer erreichbare Stellen schnell und unkompliziert zu säubern. Spinnweben in Ecken und an der Decke können so der Kampf angesagt werden.

FAQ kurz und knapp

Was ist der Unterschied zwischen normalem Staubsauger und Allergiker geeignete Staubsauger?

Was ist der Unterschied zwischen normalem Staubsauger und Allergiker geeignete Staubsauger?

Ein herkömmlicher Staubsauger schafft es nicht den Staub aufzusaugen und gleichzeitig zu filtern. Mit anderen Worten mit jedem Aufsaugen gelangen die allergenen Stoffe durch den Apparat und dessen Belüftung wieder nach draußen an in die Raumluft. Das sieht bei einem Staubsauger, der für Allergiker konzipiert wurde, anders aus. Dank spezieller Filter, dringt beim Staubsaugen kein allergieauslösender Feinstaub wieder nach außen.

Welche Allergiker-Staubsauger gibt es auf dem Markt?

Welche Allergiker-Staubsauger gibt es auf dem Markt?

Es gibt Staubsauger mit HEPA-Filter, die man entweder mit oder ohne Beutel erwerben kann. Dann gibt es noch Staubsauger-Systeme mit Wasserfilter, die mit einem Auffangbehälter, also beutellos, produziert werden. Es gibt noch weitere Filtersysteme auf dem Markt. Darüber hinaus gibt es noch die Staubsaugerroboter, welche selbstständig den Boden sauber halten. Bei diesen Geräten gibt es ebenfalls die Unterscheidung zwischen Beutel- oder beutellosen Modell.

Welcher Staubsauger für Allergiker ist für mich geeignet?

Welcher Staubsauger für Allergiker ist für mich geeignet?

  • Die sauberste und praktikabelste Variante wäre einen Staubsauger mit Wasserfilter und zusätzlich einen Staubsaugerroboter zu kaufen, damit Sie nicht im Frühjahr zur Pollenzeit mehrfach selbst zum Staubsauger greifen müssen. Da der Wasserfilter dafür sorgt, dass der giftige Feinstaub mit einem feinen Netz aus Wasser bestäubt ist, fliegt bei der Reinigung des Behälters kein Staub durch die Gegend – anders sieht es aus bei einem beutellosen HEPA-Filtersystem. Besser wäre es ein Familienmitglied oder ein Freund, der keine Pollen- oder Haustaubmilbenallergie hat, würde für Sie die Reinigung übernehmen – egal ob Sie sich für einen Staubsauger mit Wasserfilter oder einen Beutellosen mit HEPA-Filter entscheiden.
  • Sollten Sie die Reinigung der beutellosen Staubsauger abschrecken, können Sie immer noch auf einen Staubsauger mit HEPA-Filter und Beutel zurückgreifen. Damit ist die Entsorgung auch für Allergiker kein Problem. Die Anschaffung eines Staubsaugerroboters sollte dennoch überlegt werden, da er Ihnen enorm Arbeit abnehmen kann.
  • Schauen Sie doch mal, ob Sie nicht sogar ein Modell finden, welche beide benannten oder weitere Filtervarianten besitzt. Denn die Kombination aus mehreren Filtern ist gerade für Allergiker ein weiterer Nutzen, da das Gerät für das Maximum an Luftfilterung sorgen kann.

Was ist ein HEPA-Filter und wo liegt der Unterschied zu einem Wasserfilter?

Was ist ein HEPA-Filter und wo liegt der Unterschied zu einem Wasserfilter?

Vorweg: Beide Filter reinigen massiv die Raumluft. Bis zu 99,95 Prozent der allergenen Giftstoffe werden im Staubsauger gehalten und werden nicht an die Luft abgegeben. Der HEPA-Filter ist ein Trockenfilter, bei dem entweder je nach Typ der Beutel oder der Inhalt der Auffangbehälter entsorgt werden muss. Der Wasserfilter-Staubsauger ist ausschließlich beutellos, bei ihm wird der Feinstaub im Behältnis direkt mit einem feinen Wassernetz bestäubt. Dadurch gelangen keine Giftstoffe in die Raumluft.

Sollte ich meinen Staubsauger eher im Internet oder im Fachhandel kaufen?

Sollte ich meinen Staubsauger eher im Internet oder im Fachhandel kaufen?

Wer eher auf den Preis achten muss, sollte sich für einen Online-Shop entscheiden. Im Internet gibt es Testsieger-Modelle verschiedener Hersteller, die wesentlich günstiger zu erwerben sind als im Fachhandel. Oftmals gibt es Bewertungen durch andere Kunden, die das Produkt schon gekauft haben, so dass Sie einschätzen können, ob es sich um ein gutes Gerät handelt oder nicht.

Wer generell auf fachmännische Beratung wert legt, sollte ein Fachgeschäft aufsuchen. Ob Sie das Staubsauger-System ebenso vor Ort kaufen möchten, ist dann Ihnen überlassen.

Wie erkenne ich einen guten Allergiker-Staubsauger?

Wie erkenne ich einen guten Allergiker-Staubsauger?

Es wird geraten sich im Vorfeld über die verschiedenen Systeme, deren Preise und Kundenzufriedenheit zu erkundigen. Des Weiteren sollten Sie eher auf Testsieger zurückgreifen, auch wenn sie auf den ersten Blick teurer sind. Da es bei Allergiker-Staubsauger vor allem um die Gesundheit geht, sollte nicht das günstigste Produkt ausschlaggebend für einen Kauf sein, sondern ein Gerät, das die oberen Plätze von unabhängigen Testinstituten einnimmt.

Mit welcher Preisspanne kann ich bei der Anschaffung eines Staubsaugers für Allergiker rechnen?

Mit welcher Preisspanne kann ich bei der Anschaffung eines Staubsaugers für Allergiker rechnen?

Für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis reicht es in der Regel auf Modelle zurückzugreifen, die zwischen 150 und 300 Euro liegen. In Online-Shops können die gleichen Systeme sogar zwischen 20 und 40 Prozent günstiger sein als im Fachhandel.

Was sollte ich bei der Reinigung eines Staubsaugers beachten, vor allem als Allergiker?

Was sollte ich bei der Reinigung eines Staubsaugers beachten, vor allem als Allergiker?

Zunächst sind Staubsauger-Systeme für Allergiker mit Beutel leichter zu reinigen als ein Staubsauger mit Auffangbehälter. Die Beutel können einfach entsorgt werden. Wer sich für ein beutelloses Gerät entschieden hat, sollte Verwandte oder Freunde bitten, das Behältnis zu leeren und zu säubern. Wenn das nicht geht, sollten Sie auf Einmalhandschuhe und einen Mundschutz zurückgreifen, um möglichst wenig Kontakt zum Feinstaub zu haben.

Nützliches Zubehör

01-2-Dyson-DC33c-Origin-beutelloser-Staubsauger-mit-Saugkraft-RegulierungNicht jeder Staubsaugeraufsatz ist für jede Ecke im Haus oder der Wohnung geeignet. Deshalb gibt es bei vielen Herstellern umfangreiches Zubehör, mit dem jeder kleine Winkel sowie die verschiedensten Polstermöbel oder Oberflächen in den Wohnbereichen gereinigt werden können. Als Standardaufsatz gilt der Teppichboden- oder Universalbürstenaufsatz.

Der vorhandene Borstenkranz sorgt bei diesem Aufsatz dafür, dass Böden sowie Teppichränder schonend gereinigt abgesaugt werden. Der Teppichbodenaufsatz lässt sichentweder bequem per Fußtaste von einem Teppich- auf einen Hartbodenaufsatz umstellen oder muss komplett abgenommen werden, um den Aufsatz für Hartbödenaufzustecken. Dieser eignet sich besonders gut zur Reinigung von Polyvinylchloridböden (PVC) sowie Laminat als auch für Echtholzböden wie Massivholzdielen oder Parkett.

09-1-Siemens-Bodenstaubsauger-mit-Beutel-VSQ4GP1264-Q-4-0Des Weiteren gibt es eine Matratzendüse oder Matratzenbürste, die Sie dafür nutzen können, das Bett regelmäßig abzusaugen. Zum anderen gibt es Fugendüsen oder Fugenbürsten, die schmal und einen langen Hals besitzen, sodass diese an schwer erreichbare Stellen gelangen. Der Unterschied bei einer Düse zu einer Bürste ist der, dass an einer Düse keine Bürstenhaare befestigt sind. Die Saugenden bestehen entweder aus Hartplastik oder aus einem Gummiabschluss. Mit Bürsten lassen sich jedoch zuverlässiger Fusseln, Fäden und Tierhaaren aus Teppichen und anderen Textilien sowie Polsterentfernen.

Ist Ihre Wohnung oder Ihr Haus vorwiegend mit Teppichböden ausgestattet, sollten Sie also eher zu der Peripherie greifen, die vorrangig aus Bürsten besteht. Dann gibt es noch Bürstenaufsätze, die so konzipiert sind, dass ebenso empfindliche Oberflächen kein Problem darstellen, die sogenannten Soft-Bürsten.

Neben dem normalen Teppichbodenaufsatz legen die meisten Hersteller, neben dem Hartbodenaufsatz, einen Polsteraufsatz oder Fugenaufsatz, wahlweise auch einen Matratzenaufsatz, zum Produkt dazu. Ganz selten werden alle Aufsätze als Extra dazu getan. Schließlich soll der Käufer angeregt werden, zusätzlich Geld zu investieren – im besten Fall bei der gleichen Herstellerfirma, wo schon zuvor der Staubsauger erworben wurde.

Links zum Thema

www.hausstauballergie.org

www.dha-allergene-reduzieren.de

www.allum.de

www.lungenaerzte-im-netz.de

www.allergo-natur.de